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Dr. Wack A1 Speed Polish im Vergleich

Dr. Wack A1 Speed Polish im TestWer mit „Dr. Wack A1 Speed Polish“ nicht zufrieden ist, muss sich nicht ärgern, denn der Hersteller gewährt eine Geld-zurück-Garantie, was bei solchen Produkten eher ungewöhnlich ist. Wir waren aber nicht nur aus diesem Grund sehr neugierig auf die Autopolitur und haben sie probehalber gleich an mehreren Fahrzeugen getestet.


Verpackung und Lieferumfang
Wir erhielten bei der Lieferung eine stabile500-Milliliter-Flasche sowie den dazugehörigen Schwamm zum Auftragen der Flüssigkeit. Jeweils auf der Rückseite von Umverpackung und Flasche fanden wir viele nützliche Informationen und Hinweise.
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Handhabung & Verarbeitung
Gemäß der Empfehlung des Produktherstellers hatten wir unsere Testfahrzeuge zunächst einmal gründlich gereinigt. Vor der Behandlung mit A1 Speed Polish musste die Flasche mit der Flüssigkeit dann ordentlich geschüttelt werden. Außerdem ließen wir den dazugehörigen Schwamm in Wasser aufquellen, sein Volumen vergrößerte sich dadurch ganz deutlich. Anschließend den Schwamm gut ausdrücken und leicht mit der Politur tränken.
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Wir versuchten, sie mit einem gleichmäßigen Druck auf den Lack aufzutragen, was mit kleineren kreisenden Bewegungen am besten gelang. Gleitete der Schwamm nach einiger Zeit nicht mehr geschmeidig über den Lack, tränkten wir ihn abermals mit der Flüssigkeit, die im Großen und Ganzen jedoch recht sparsam in der Anwendung war. Bei Bedarf kann der Schwamm zwischendurch auch ausgewaschen werden, auf ein sorgfältiges Ausdrücken ist jedoch auf jeden Fall zu achten. Der Hersteller empfiehlt übrigens ausdrücklich, nicht mit Watte zu arbeiten, sondern ausschließlich den mitgelieferten Schwamm zu benutzen. Für Poliermaschinen eignet sich das Produkt jedoch gut, wenngleich uns das manuelle Auftragen mehr überzeugt hat. Anschließend mussten wir die angetrocknete Flüssigkeit wieder auspolieren. Auch hier sollte auf Watte verzichtet und stattdessen auf einen weichen Lappen oder eben eine Poliermaschine zurückgegriffen werden.

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Wir entschieden uns für die bereits mehrfach bewährten Mikrofasertücher. Für das Auspolieren war keine besondere Kraftanstrengung erforderlich, sogar die Rückstände auf einigen Kunststoffteilen ließen sich schnell und problemlos entfernen. In puncto Verarbeitung und Handhabung konnte uns dieses Produkt daher auch vollkommen überzeugen, die Anwendung ist überdurchschnittlich einfach und unkompliziert, der beiliegende Schwamm strapazierfähig und völlig ausreichend. Wir möchten jedoch noch erwähnen, dass die Behandlung mit Dr. Wack A1 Speed Polish nicht unbedingt in der prallen Sonne erfolgen sollte, da es dann unter Umständen zu einer unschönen Bildung von Schleifen und Schlieren kommen kann. Insgesamt hat die gesamte Prozedur pro Fahrzeug fast drei Stunden gedauert. Ob der Aufwand gelohnt hat, klären wir im nächsten Abschnitt.

Polier- und Reinigungswirkung
Nach dem Auspolieren begutachteten wir jedes Fahrzeug sehr ausführlich. Wir stellten fest, dass der Lack bei allen Autos deutlich an Glanz und Farbintensität gewonnen hatte, obwohl sich in dem Produkt gar keine Farbpigmente befinden. Wasser perlte ganz einfach ab, da die Oberfläche nun auch viel glatter war, Verunreinigungen durch Straßenschmutz oder Vogelkot blieben außerdem kaum haften und ließen sich sehr leicht entfernen. Was die Beseitigung der Kratzer betrifft, waren wir allerdings nicht ganz so zufrieden. Besonders kleine und sehr oberflächliche Schadstellen konnten wir zwar gut kaschieren, sobald die Kratzer aber etwas tiefer in den Lack gingen, blieb der kaschierende Effekt aus. Für solche Fälle benötigen Sie also noch ein zusätzliches Produkt. Wer sich für sein Fahrzeug jedoch in erster Linie eine wirklich strahlende Hochglanzversiegelung wünscht und keine nennenswerten Kratzer und Beschädigungen zu beklagen hat, wird mit dieser Politur sicherlich sehr zufrieden sein, zumal sie lösemittelfrei ist und sich auch für Metallic-Lacke eignet. Unser Tipp: Gegebenenfalls nach der Anwendung von A1 Speed Polish noch ein hochwertiges Wachs verwenden.
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Haltbarkeit
Der Hersteller verspricht, dass der Schutz- und Versiegelungseffekt bis zu drei Monate anhalten kann. Wir kontrollierten unsere Fahrzeuge erstmals nach etwa zwei Wochen, zu diesem Zeitpunkt sahen sie noch immer wundervoll glatt aus, größere Verschmutzungen konnten wir nicht feststellen. Die Politur sorgte also tatsächlich für eine regelrechte Schutzschicht, die sich nach weiteren zwei Wochen jedoch leicht verringerte und nach insgesamt acht Wochen keine echte Wirkung mehr erzielte. Dennoch ist eine Haltbarkeit von zwei Monaten für ein vergleichsweise günstiges Produkt ein ordentliches und akzeptables Ergebnis, zumal die zusätzliche Anwendung von Wachs den Effekt sicherlich noch verlängern könnte.
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Vorteile
+ Inklusive Schwamm zum Auftragen der Politur
+ Überdurchschnittlich einfache Handhabung
+ Rückstände von Kunststoffteilen lassen sich spielend leicht entfernen.
+ Sorgt für einen intensiven und vollkommen natürlichen Glanz.
+ Haltbarkeit in unseren Tests bis zu acht Wochen
+ Guter Abperleffekt, Verschmutzungen finden an dem glatten Lack kaum Halt.

Nachteile
– Größere oder tiefere Kratzer bleiben auch nach der Anwendung sichtbar.
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Fazit
Nein, die Geld-zurück-Garantie mussten wir bei unserem Test der Autopolitur „Dr. Wack A1 Speed Polish“ nicht geltend machen, auch wenn wir diesmal keine Bestnote vergeben können. Insgesamt hat uns dieses Produkt aber vollkommen überzeugt, vor allem die leichte Handhabung gefiel uns sehr gut. Letztendlich hatten wir genau das erreicht, was wir wollten: glänzende und fast schon neuwertige Fahrzeuge mit einem ebenmäßigen und sehr glatten Lack, auf dem Schmutz lange Zeit gar nicht haften blieb. Mit diversen Kratzern müssen wir jedoch weiterhin leben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dennoch gut, so dass wir trotz kleinerer Abstriche beim Ergebnis die Note 4 vergeben.


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